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Bericht rund ums Spiel Greuther-Fürth - Hannover 96 vom 05.05.02 Sonntag morgen 8.30 Uhr begann die Reise ins Frankenland. Leider ohne unseren kranken Webmaster Andreas. Also fuhren wir (Stefan, Jörg und die Kante Michael) zu dritt los. Um 12.00 Uhr erreichten wir nach einer Reise ohne weitere besondere Vorkommnisse (außer 3 Pinkelpausen von Sextanerblase Jörg) den Truckertreff Geiselwind an der A3. Dort begrüßte uns direkt Zwinge, der "seinen" Fernfahrerteller bereits intus hatte. Daraufhin bestellten auch wir 3 Fernfahrerteller, welche von einer üppig-Oberweiten-mäßig-ausgestatten-bayrischen-Servierkraft serviert wurden. Nach diesem Snack fuhren wir weiter und enterten unsere 1. Autobahnbrücke. Hier empfingen wir die nachfolgenden Hannover-Fans mit unserem quer über die A3 gehißten Banner und großen Jubelarien. 13.30 Uhr Ankunft am Playmobil-Spochtplatz. Hier machte sich die relativ lange Anreise aus Hannover in Form von zahllosen Bierleichen und sonstigen Alkohol-Geschädigten bemerkbar. Nach anfänglichem ruhigem Spielbeginn, ging es mit der Einwechselung des allseits beliebten Jan Simak (Hannover ist die schönste Stadt der Welt) richtig los! Zum Schluß deklassierten wir völlig überzeugend das Playmobil-Werksteam mit 5:1. Kurz vor Schluß ebneten uns die Ordner unseren freien Weg in den Innenraum, indem sie die Werbebanden vorsichtshalber umklappten. Sofort nach Abpfiff stürmten wir den Platz. Vorher mußten wir noch einen Höhenunterschied von ca. 1,5 Metern überwinden, was einige Fans vor große Probleme stellte und sie sich richtig auf die Fresse legten. Die Spieler waren schneller als wir und waren ratzfatz in den Katakomben verschwunden. Nach kurzer Zeit kamen sie jedoch auf die Tribüne und es fand eine spontane Party statt. Jörg Sievers bewarf uns mit seinen Fußballschuhen und auch die anderen Spieler entledigten sich Ihrer Kleidung. Die ca. 3000 mitgereisten Fans waren aus dem Häuschen und der Playmobil-Spochtplatz fest in roter Hand. Auf der Rückfahrt gehörte bereits die 1. Autobahn-Brücke uns. Hoch, Banner aufgehängt, Welle gemacht und jedem nicht-bayrischem Autokennzeichen zugejubelt. Eigentlich wollten wir auf den Mannschaftsbus warten, aber nach ca. 1,5 Stunden fiel der zarten Kante Michael ein, daß unsere Götter doch zurückgeflogen seien. Daraufhin holten wir das Banner ein und gingen noch ganz unbehelligt zu unserem Auto. Da quietschten auch schon hinter uns die Reifen und um die Kurve kamen 2 Mannschaftswagen von unseren uniformierten, grünen Freunden. Aus den Seitentüren sprang ein Sonder-Einsatz-Kommando (SEK) in voller Montur (Mikro, Knarren, Schlagstöcke, etc.) und nahmen uns in Gewahrsam. Hallo, was geht denn hier ab???-fragten wir uns. Der Einsatzleiter klärte uns dann kurzerhand auf. Eine uns unbekannte Frau aus Erlangen fühlte sich durch unsere "Brückenaktion" wahnsinnig bedroht und rief deshalb die Polizei an und erklärte, daß 3 Verrückte Steine auf die Autobahn werfen würden!!!!!! Dabei hatten Kühe-Schweine-Stefan lediglich die kleine 96-Fahne und Kante-Michael ein Handy in der Hand. Diese Dinge sahen wirklich nicht im entferntesten nach Gehwegplatten aus. Nachdem Jörg die Zeremonie zu lang wurde, ging er erst einmal urinieren, während der Einsatzleiter ensetzt hinter ihm herguckte. Mit dem Hinweis bis zur Bayrischen-Staatsgrenze friedlich zu bleiben (Zitat: "Danach könnt Ihr machen was Ihr wollt"), setzten wir die Rückreise fort. Wir legten noch einen kurzen Stop bei einem bekannten Fastfood-Restaurant in Aschaffenburg (der Fernfahrerteller in Geiselwind war um Längen besser) ein. Wir erreichten unser Exil im Münsterland gegen 23.30 Uhr. Am Montag morgen ging es dann weiter zur Aufstiegsfeier nach Hannover. Jörg + Stefan in Koproduktion | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||